Wenn Geld die Liebe spiegelt
\nIch sage oft: So, wie wir mit Geld umgehen, gehen wir mit dem Leben um.\n\nFür viele meiner Klientinnen und Klienten – Frauen und Männer, die in Wohlstand eingeheiratet, ihn geerbt oder durch Jahre harter Arbeit und Hingabe verdient haben – ist die Realität, vermögend zu sein, weit komplexer, als es von aussen aussieht. \n\nNatürlich lässt sich nicht leugnen, dass beträchtliches Vermögen eine gewisse Annehmlichkeit mit sich bringt. Und es kann zugleich eine leise Unsicherheit hervorrufen und das Gefühl, dass etwas noch nicht stimmig ist. Diese Realität wird oft von einer tiefen Angst begleitet, alles zu verlieren. Sie fühlen sich nicht sicher und haben oft Verlust in Beziehungen erlebt, sodass diese Angst sehr real wirkt.\n\nIch nenne das oft den goldenen Käfig – ein Leben voller Privilegien, aber nicht immer voller Freiheit. (Mehr dazu liest du in meinem früheren Blog, ‘Golden Cage to Golden Key’).\n\nSuzi ist eine fiktive Darstellung meiner Klientinnen, doch ihre Geschichte beruht auf realen Erfahrungen und Szenarien. Sie zeigt eindrücklich, wie unverarbeitete emotionale Muster, besonders aus der Kindheit, unsere Beziehungen zu Menschen und zu Geld prägen können.\n\nWenn Liebe und Sicherheit in der Kindheit unberechenbar waren, kann Geld zum Ersatz für das werden, was wir nicht bekommen haben. Für manche bedeutet das Ausgeben, um emotionale Lücken zu füllen, für andere ist es Zurückhalten, Kontrollieren oder Zuviel-Geben.\n\nDoch alles führt zur selben Wurzel zurück: unsere Beziehung zu uns selbst.\nDeine Beziehung zum Geld spiegelt deine Beziehung zu dir selbst
\nWenn wir geboren werden, übernehmen wir zunächst die emotionalen Überzeugungen und Verhaltensweisen unserer Eltern. Ich nenne das unsere Money DNA.\n\nDiese DNA trägt all die Geschichten in sich, die wir über Wert, Vertrauen und Liebe aufgenommen haben. Sie prägen unsere Entscheidungen still und leise, bis wir beginnen, sie zu durchschauen.\n\nIn Suzis Fall erkannte sie, dass ihre Geldgeschichte dieselben emotionalen Themen trug wie ihre Beziehungen zu Männern: zu viel geben, zu sehr vertrauen, sich selbst zu wenig wertschätzen.\n\nIm Coaching begann sie zu sehen, dass sie nicht mehr Kontrolle oder Schutz brauchte, sondern Verbindung und Selbstachtung. Die Beziehung zu sich selbst zu heilen, wurde zur Grundlage, von der aus sich alles andere verändern konnte.\nDie Muster, die wir wiederholen, und wie wir sie loslassen
\nIm Coaching arbeite ich mit Archetypen, und mir ist aufgefallen, dass bestimmte immer wieder auftauchen. Damit das klar ist: Archetypen sind keine Etiketten. Sie sind einfach Linsen, die uns helfen zu verstehen, wie unsere Überzeugungen und Erfahrungen unser Verhalten formen.\n\nDiejenigen, die ich am häufigsten sehe, sind…\nDie Märtyrerin
\nWurzelt in dem tiefen Bedürfnis, sich Liebe oder Anerkennung zu verdienen.\n- \n \t
- In der Liebe: zu viel geben, sich zu sehr anpassen, Bestätigung über Dienen suchen \n \t
- Mit Geld: zu wenig verlangen, mehr liefern als nötig oder zögern, das einzufordern, was ihnen zusteht \n \t
- Die Lektion: Selbstwert verdient man sich nicht durch Aufopferung \n
Die Unschuldige & Das Opfer
\nWurzelt in Vertrauen und der Angst vor Verrat.\n- \n \t
- In der Liebe: Schwierigkeiten, sich auf andere zu verlassen oder Menschen wirklich nahe an sich heranzulassen \n \t
- Mit Geld: verschwommene Grenzen, zu viel ausgeben, andere retten oder finanziell abhängig bleiben \n \t
- Die Lektion: gesunde Grenzen sind keine Mauern, sie schaffen Freiheit \n
Die Freigeistige
\nWurzelt im Leben für den Moment und meidet manchmal Struktur oder Planung.\n- \n \t
- In der Liebe: spontan, grosszügig, zieht oft Partner an, die ihre Offenheit ausnutzen \n \t
- Mit Geld: impulsive Ausgaben, „darum kümmere ich mich später“-Energie \n \t
- Die Lektion: Freiheit und Verantwortung können wunderbar nebeneinander bestehen \n
Ruler
\nWurzelt im Bedürfnis nach Kontrolle.\n- \n \t
- In der Liebe: übermässiges Steuern oder Zurückhalten, getrieben von der Angst vor Enttäuschung \n \t
- Mit Geld: Perfektionismus, Burnout oder Starrheit i \n
Burnout Prävention für Leistungsträger, die trotzdem müde sind
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